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Geeorgien



Als Gott die Welt erschaffen hatte, rief er die Völker zusammen, um ihnen Land zuzuteilen. Die Georgier kamen jedoch zu spät, da sie in der heißen Sonne gefaulenzt hatten. So bekamen sie zunächst kein Land. Sie klagten jedoch nicht, sondern begannen zu singen und zu tanzen. Gott war darüber so gerührt, dass er ihnen das Land gab, dass er eigentlich für sich selbst reserviert hatte.

Das Land am äußersten Rande Europas war bis 1990 ein beliebtes Touristenziel und vor allem in den Ländern Osteuropas das Ziel aller Wünsche. Georgien erfuhr in seiner Geschichte eine Zuordnung zu Europa, zum Nahen Osten und zu Asien, wozu es häufig gerechnet wird. Obwohl dies letztlich nicht eindeutig zu klären ist, spricht vieles dafür, Georgien als Teil von Europa anzusehen, was auch die meisten Georgier tun. Georgien ist Teil Transkaukasiens, das heißt gemeinsam mit Armenien und Aserbaidschan bildet es den Landkorridor zwischen dem Schwarzen und Kaspischen Meer.

Die unterschiedlichen Klimazonen bringen eine große Artenvielfalthervor. Ungefähr 44% des Landes sind mit Wäldern bedeckt, davon sind wiederum 5% Urwald. Viele Gegenden sind sehr dünn besiedelt und begünstigen dadurch die Entwicklung von endemischen, d.h. nur an diesem Ort vorkommenden, Arten. Es gibt über 6000 Pflanzenarten, davon gelten etwa 1600 als endemisch. Man findet in Georgien etwa 400 verschiedene Baum und Straucharten wovon an die 60 endemisch sind und weitere 60 auf der Roten Liste stehen, da sie als weltweitbedroht gelten. Georgien kann in zwei biogeografische Hauptregionen unterteiltwerden, nämlich die kolchidischen und kaukasischen Bergregionen mit ihren Wäldern, wo sowohl eine Vielzahl autochthoner Pflanzen und Tiere als auch mittel und osteuropäische Spezies zu finden sind. Als zweite Region kann das Bergland des Kleinen Kaukasus und die Mtkwari-Region angesehen werden, wo Spezies aus dem Nahen Osten einschließlich der ariden (trockenen) und semiariden Gebiete des Turan (südlich des Kaspischen Meeres im Iran) anzutreffen sind.

Die georgische Küche zeichnet sich durch eine große Vielfalt aus, begünstigt durch das Klima und den vielen Einflüssen der ehemaligen Invasoren. Sie kann daher zu einer richtigen Entdeckungsreise werden. Eine Vielzahl bei uns unbekannter Gemüse-, Fleisch- und Fischgerichte sowie raffinierte Soßen sind ein echter Gaumenschmaus. Vegetarier sind in Georgien und im marani hannover gut dran (www.marani-hannover.de).

Restaurant Marani Engelbosteler Damm 3 30167 Hannover Telefon:+49(0)511/76356887

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